Ein zweiter Anfang

Heute vor 135 Jahren, am 27. Juni 1882, wurde der Bauvertrag zum Fort Hahneberg unterzeichnet. 10 Jahre hatte es von der ersten Diskussion des Projektes bis zur Ausführung gedauert. Trotz der kurzen Bauzeit von nur vier Jahren war diese Art Festungsbau bei ihrer Fertigstellung längst durch die Entwicklung der Waffen überholt.

Die größten Zerstörungen erhielt das Fort erst nach 1945, als der Wiederaufbau die Gewinnung von Mauerziegeln erforderlich machte und gleichzeitig auf Anordnung der Alliierten militärisch nutzbare Bauwerke entfestigt oder ganz beseitigt werden sollten.

Mit dem Gebietsaustausch zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und Berlin (West) gehörte das Fort ab 1951 zum Bezirk Potsdam und lag unzugänglich im Hinterland der Berliner Mauer. Deren Öffnung führte auch zur »Wiederentdeckung« der Festung durch die Berliner Bevölkerung. 108 Jahre nach dem Bau des Forts starteten engangierte Bürger eine Initiative, deren Ergebnis bis heute beeindruckt. Das nachstehende Dokument soll heute, 135 Jahre nach der Unterzeichnung des Bauvertrages, an den Neustart erinnern, der eng mit der Wiedervereinigung und so auch mit dem Ende militärischer Konfrontation in Deutschland verbunden ist.

Sicherung und Erschließung Fort Hahneberg, Juli 1990

Schreiben der Gemeinde Staaken an Herrn Herzog zur vorgesehenen Sicherung und Erschließung des Fort Hahneberg.

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