Naturdenkmal – Wildapfel

Naturdenkmal Wildapfel2

Zum Internationalen Tag des Baumes am 25. April möchten wir einen ganz besonderen Baum im Fort Hahneberg vorstellen. Im rechten Innenhof befindet sich ein Wildapfel, der 2001 als Naturdenkmal ausgewiesen wurde. Dabei handelt es sich um die Art »Malus prunifolia«, die zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört.
Er hat sich wohl selbst angesiedelt. Sein Alter wurde zur Zeit der Unterschutzstellung auf 80—100 Jahre geschätzt (Stand 2001). Tatsächlich aber ist er jünger, denn die Erdmassen im rechten Hof wurden erst später bewegt. Die Sandabdeckung vom rechten Dach der Kaserne ist gegen 1947 in den Hof geschoben worden, vermutlich im Zuge der Baustoffgewinnung. Also ist der Baum höchstens etwa 60— 70 Jahre alt.
Seine Vitalität ist gut und seine Gesamterscheinung malerisch und makellos.
Von April bis Mai trägt der Wildapfel weiße radförmig fünfzählige Blüten und im Herbst kleine, rote Früchte. Die Früchte sind recht holzig und ihr Gechmack sehr sauer.
Seine Größe und Alter sind für den Berliner Raum von hervorragender Erscheinung und besonderer Seltenheit. Bäume in vergleichbarer Qualität befinden sich nicht in näherer Umgebung, daher ist der Wildapfel (umgangssprachlich Kirsch-Apfel) eindeutig denkmalwürdig. Der Zierwert von Malus prunifolia entsteht vor allem durch den Duft.

Den unten zu sehenden Schutzzaun hat der Baum bekommen, damit die weidenden Schafe und Ziegen nicht seine Rinde abknabbern.

Naturdenkmal Wildapfel1

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